Training School Update /Au Pair #1

Hey ho,

nun fange ich endlich mit meinen Au Pair Beiträgen an. Vorab “Au Pair” ist die Bezeichnung für einen jungen Erwachsenen, der in ein fremdes Land für eine bestimmte Zeit (meistens ein Jahr) auf die Kinder seiner Gastfamilie aufpasst. Dafür bekommt das Au Pair Verpflegung und ein wöchentliches Taschengeld.

Nach der Schule wollte ich nicht gleich eine Ausbildung oder ein Studium anfangen. Ich bin noch so jung und möchte etwas erleben, die Welt bereisen und meine Sprachkenntnisse verbessern. Wenn nicht jetzt wann dann? Noch bin ledig und habe keinen festen Wohnsitz. Deswegen habe ich mich dazu entschieden als Au Pair in die USA zu gehen. Warum Nord-Amerika?, werden sich wohl jetzt einige Fragen. Ganz einfach, ich war schon immer fasziniert von diesem Kontinent. Auf der einen Seite so viele schöne Städte, Glamour, Stars und Action. Aber auf der anderen Seite gibt es so viele schöne Plätze in der Natur zu entdecken, die für mich die USA so anziehend macht. Es ist schwer zu beschreiben aber ich schwärme einfach für dieses Land. Weiterhin habe ich nach einem Praktikum im Kindergarten gemerkt, dass es mir Spaß macht mit Kindern zu arbeiten. Dann müsste dieses Jahr echt großartig werden. Nun habe ich den langen Flug von Berlin nach New York hinter mir. Schade, dass kein anderes Au Pair mit mir im Flieger saß. Ich ging also alleine durch den Flughafen und suchte die Mitarbeiter von meiner Agentur, die mich am Flughafen abholen sollten. Nachdem ich meinen Koffer abgeholt hatte und durch die Kontrolle ging, war ich verwirrt. Wo musste ich hin? Auf dem Zettel der Agentur stand ein Coffee Shop. Doch wo war dieser? Ich stand also eine weile rum und suchte die Mitarbeiter, eine nette Frau half mir und ich lernte ein paar andere Au Pairs kennen. Alle aus Frankreich, na toll. Nicht, dass ich Frankreich nicht mag, ganz im Gegenteil. Aber sie redeten die ganze Fahrt zur Training School französisch. Ein wenig habe ich verstanden. Jedoch fühlt man sich etwas ausgeschlossen.

Nach einer Stunde kamen wir endlich an der Cultural Care Training School an. Ich teilte mein Zimmer mit zwei Mädchen, die ebenfalls in der Nähe von Seattle wohnen werden. Ich lernte noch weitere kennen und wir würden eine kleine deutsche Clique. Das Problem war nur, dass alle sehr selbstbewusst sind und ich in der Menge etwas fehl am Platz war. Ich muss die Menschen erst richtig kennenlernen, bevor ich mich erst offnen kann. Sie waren eher das Gegenteil, sehr offen und es schien so, als ob sie sich länger kennen. Naja, alles hat seine Vor- und Nachteile. Am Montag sind alle Au Pairs angekommen, also es gab kein Unterricht oder ähnliches. Am Abend haben wir alle zusammen Pizza gegessen. Der nächste Tag, wurde morgens mit einem erste Hilfekurs gefüllt. Später sind wir endlich in die Innenstadt von New York gefahren. Es war so unreal, da ich es gar nicht glauben konnte. So viele Filme und Serien wurden dort gedreht und ich fuhr einfach dadurch. Ein Tour Guide erzählte viel über Gebäude und wo was gedreht worden ist. Den ersten Stop haben wir an einem Ort gemacht, wo man die “Statue of Liberty” ganz weit in der Ferne erkennen könnte und die skyscrapers im Hintergrund sehen könnte. Da habe ich erstmal ein paar Bilder gemacht. Am späten Nachmittag dürften wir alleine New York erkunden. Natürlich in Gruppen, wir sind dann zusammen zuerst zum Top of the Rock gegangen (die Aussicht war mega). Super, dass es schon dunkel war, die Lichter waren awesome. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass am Dienstag die Sonne geschienen hat und der Himmel wolkenfrei war. Perfektes Wetter, um rauszugehen. Weiterhin sind wir noch zum Time Square gegangen und dann mussten wir auch wieder den Bus finden. Das hat auch gedauert, da wir erstmal checken mussten, wie die Straßen verlaufen. Zum Glück haben wir den Treffpunkt gefunden und konnten somit erstmal entspannen. Ich habe keine Tourisachen gekauft, es wäre irgendwo eine Erinnerung aber es würde nur rumstehen oder kaputt gehen. Ich denke es reicht für mich, dass ich Fotos gemacht habe und natürlich selber vor Ort war. Jeder so wie er es möchte. Am Mittwoch saß ich in einem neuen Kurs (Training School), wir haben nochmal wichtige Dinge besprochen, sowohl auch Donnerstag. Ich finde die Mahlzeiten waren auch immer ein Highlight weil die Cafeteria typisch Amerikanisch war. Es hat sich so angefühlt, als ob man in einer Highschool sitzen würde. Freitag war der letzte Tag. Wir aßen zusammen Frühstück und dann ging es schon los zum Flughafen. Ich hatte bei der Sicherheitkontrolle meinen Schal vergessen aber zum Glück war er noch da und wir gingen zum Gate. Jetzt hieß es erstmal warten…

Saskia ❤

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